DB0TRS: 439,125 MHz
DG2MEL@Charly16.de

22.08.2015: „Fuchsjagd“ in Traustein

Traunstein. Eine Funk-Fuchsjagd stand am 19. August 2015 auf dem Programm des Traunsteiner
Ferienprogramms.

Die 11 angemeldeten Kinder trafen sich bei einer Gabelung am Waldrand hinter dem Tierheim in Trenkmoos
zur diesjährigen Funk-Fuchsjagd, die zum ersten Mal in dieses Jahr  vom Ortsverband Traunstein des
deutschen-Amateur-Radio-Clubs (DARC) nun auch in Traunstein veranstaltet wurde.

Bei einer Funk-Fuchsjagd geht es darum, mit tragbaren Empfängern und mit Hilfe der Funkpeilung Mini-Sender
zu finden, die vorzugsweise in einem bewaldeten Gebiet versteckt sind.

Schon aufgeregt und voller Neugier warteten die Kinder gespannt auf den Beginn der Jagd. Bevor es jedoch
losging, wurde kurz erklärt, wozu die Funk-Peiltechnik sonst noch genutzt wird. Flugzeuge im Landeanflug
nutzen die Peiltechnik genauso wie die Suchmannschaften der Bergrettung um Lawinenopfer zur bergen. Aber
auch physikalische Grundlagen der Peiltechnik wurden angesprochen.

Nun erhielt jeder ein Peilgerät mit Kopfhörer, mit dem die in dem angrenzenden Waldstück die versteckten
Sender gefunden werden konnten. Damit die Fuchsjagd einwandfrei klappen konnte, musste vorher das
Peilgerät und die Peiltechniken erklärt werden. Durch die Kopfhörer wird zunächst das Morsesignal von einem
„Testfuchs“ empfangen. Wenn das Signal leiser wird, gehen die Kinder in eine falsche Richtung. Wird es lauter,
kommen sie dem Sender näher. Die Kinder müssen genau hinhören beim Empfangen des Signals und dies
kann durchaus auch mal schwierig werden.

Nach einer kurzen Getränkepause mit „Teambesprechung“ hieß es „Los geht’s“. In dem angrenzenden
Waldstück suchten die 2 Mädchen und  9 Buben begleitet von 3 Erwachsenen, mit ihren Peilempfängern die
„Füchse“. „Es ist schon erstaunlich, wie schnell manche den Dreh raus haben…“, sagte Manfred Dauhrer,
Begleitperson und Vorstand des Ortsverbandes Traunstein des DARC.

Die Suche nach den Sendern dauerte ca. 50 Minuten. 2,8 km Wegstrecke mussten die Kinder hierbei
zurücklegen. Am Schluss trafen sich alle wieder am Ausgangspunkt, wo die Kinder noch eine „Morse-Rätsel“
lösen mussten, um den Tagespreis zu gewinnen. Anschließen erhielten alle eine Teilnehmerurkunde und
kleines Erinnerungsgeschenk. Diese etwas andere „Fuchsjagd“ werden die Kinder wohl nicht so schnell
vergessen.

 

Besonderen Dank möchte ich aussprechen an:

- Hans, DL3MBP
- Sepp, DL1MCF 
- Manfred, DJ1MD
- Peter, DL6MCI
- Florian, DN2MEL
- Elisabeth, DN3ED


die ein weiteres Mal Ihre Freizeit für die Präsentation unseres Hobby zur Verfügung stellten.

Ein herzliches Dankeschön an alle Besucher und Teilnehmer sagen…
...Wolfgang Leopold, DG2MEL ARDF, Jugendarbeit, stellv. OVV C16
...Manfred Dauhrer, DJ1MD OVV C16
...der gesamte C16

Bild & Text: W. Leopold DG2MEL, TS im Aug. 2015