DB0TRS: 439,125 Mhz
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August 2016:  Kinder- und Jugend-Fuchsjagd im Ferienprogramm der Stadt Traunstein und Traunreut

 

Eine Funk-Fuchsjagd stand am 12. und am 17. August 2016 auf dem Programm des Traunreuter und
Traunsteiner Ferienprogramms.

Die 12 bzw. 10 angemeldeten Kinder trafen sich am Waldrand hinter einem Firmengelände in Traunreut bzw. in
Trenkmoos zur diesjährigen Funk-Fuchsjagd, die zum wiederholten Male vom Ortsverband Traunstein des
deutschen-Amateur-Radio-Clubs (DARC) veranstaltet wurde.

Traunstein am 17.08.16.

Bei einer Funk-Fuchsjagd geht es darum, mit tragbaren Empfängern und mit Hilfe der Funkpeilung, Mini-
Sender zu finden, die vorab vom Veranstalter in einem bewaldeten Gebiet versteckt wurden.

Traunreut am 12.08.16.

Aufgeregt und voller Neugier warteten die Kinder gespannt auf den Beginn der Jagd. Bevor es jedoch losging,
wurde noch kurz erklärt dass, auch Suchmannschaften der Bergrettung bei der Lawinenopferbergung und
Flugzeuge im Landeanflug  dieselbe Funk-Peiltechnik nutzten, mit denen im Wald die „Füchse“ aufzuspüren
sind. Ebenso wurden die physikalischen Grundlagen der Peiltechnik angesprochen und erläutert.

Traunstein: Ein bischen Theorie muss sein - Einweisung in die Peiltechnik

Nun erhielt jeder ein Peilgerät mit Kopfhörer, mit dem die in dem angrenzenden Waldstück versteckten Sender
gefunden werden konnten. Damit die Fuchsjagd einwandfrei klappen konnte, musste vorher das Peilgerät und
die Handhabung erklärt werden. Durch die Kopfhörer wird zunächst das Morsesignal von einem „Testfuchs“
empfangen. Wenn das Signal leiser wird, gehen die Kinder in eine falsche Richtung. Wird es lauter, kommen
sie dem Sender näher. Die Kinder müssen genau hinhören beim Empfangen des Signals und dies kann
durchaus auch mal schwierig werden.

Traunstein: Fuchs gefunden

Nach einer kurzen Getränkepause mit „Teambesprechung“ hieß es „Los geht’s“. In den, dem Startplatz  
angrenzenden Waldstücken, suchten die Kinder, begleitet von 4 Erwachsenen, mit ihren Peilempfängern die
„Füchse“. „Es ist schon erstaunlich, wie schnell manche den Dreh raus haben…“, sagte Manfred Dauhrer,
Begleitperson und Vorstand des Ortsverbandes Traunstein des DARC.

Traunstein: Fuchs 5 war gut versteckt

Die Suche nach den Sendern dauerte dieses Jahr für den Schnellsten nur ca. 60 Minuten. Über 3 km
Waldstrecke mussten die Kinder hierbei zurücklegen. Am Schluss trafen sich alle wieder am Ausgangspunkt,
wo die Kinder noch einen Tagespreis „erpeilen“ konnten. Dieser Sender befand sich auf einer neuen Frequenz
und hatte eine neue Kennung. Wer nun auf dem Parkur die Peiltechnik verstanden hatte, war eindeutig im
Vorteil: Den Tagespreis konnte nur der Schnellste gewinnen: Schnell Peilen, finden, loggen und wieder zurück
zum Ausgangspunkt. Bei beiden Veranstaltungen gewann den Tagespreis tatsächlich immer derjenige, der
sich auf dem Parkur als guter Peiler herausstellte.

Tagespreis in Traunstein

Zum Abschluß erhielten alle Kinder eine Teilnehmerurkunde und kleines Erinnerungsgeschenk. Diese etwas
andere „Fuchsjagd“ werden die Kinder wohl nicht so schnell vergessen.

Florian, DN2MEL - Elisabeth, DN3ED - Wolfgang, DG2MEL, Manfred, DJ1MD - Peter, DL6MCI

Besonderen Dank möchte ich aussprechen an:

- Eva-Maria DO1EMD
- Manfred, DJ1MD
- Peter, DL6MCI
- Elisabeth, DN3ED
- Florian, DN2MEL 
- Hans, DL3MBP 

Bild & Text: W. Leopold DG2MEL, TS im Aug. 2016