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2013er Funkerfuchsjagd im Ferienprogramm der Stadt Traunreut

 

Eine Funk-Fuchsjagd stand am 23. August 2013 auf dem Programm des Traunreuter Ferienprogramms. Der
Ortsverband Traunstein, des Deutsche-Amateur-Radio-Clubs (DARC), suchte sich anspruchsvolle Verstecke aus.

 

Etwa 12 Kinder trafen sich auf einem Firmengelände in Traunreut zur diesjährigen Funk-Fuchsjagd, die zum
wiederholten Male vom Ortsverband Traunstein des deutschen-Amateur-Radio-Clubs veranstaltet wurde.

Schon aufgeregt und voller Neugier warteten die Kinder gespannt auf den Beginn der Jagd. Bevor es jedoch
losging, wurde kurz erklärt, wozu die Peiltechnik sonst noch genutzt wird. Flugzeuge im Landeanflug nutzen die
Peiltechnik genauso wie die Suchmannschaften der Bergrettung um Lawinenopfer zur bergen.

Jeder erhielt nun ein Peilgerät, mit dem die in dem angrenzenden Waldstück versteckten Sender gefunden
werden konnten. Damit die Funkjagd einwandfrei klappen konnte, musste vorher das Peilgerät und die
Peiltechniken erklärt werden. Durch Kopfhörer wird das Morsesignal von zwei „Testfüchsen“ empfangen.
Wenn das Geräusch leiser wird, gehen die Kinder in eine falsche Richtung. Wird es lauter, kommen sie dem
Sender näher. Die Kinder müssen genau hinhören beim Empfangen des Signals und dies kann durchaus
auch mal schwierig werden.

Nach einer kurzen Getränkepause hieß es „Los geht’s“. In dem angrenzenden Waldstück suchten die Kinder,
begleitet von 5 Erwachsenen, mit ihren Peilempfängern die „Füchse“. „Es ist so schön die Freude der Kinder
zu sehen, wenn sie etwas gefunden haben“, sagte Juliane Schuhegger, Mitglied des DARC.

Die Suche nach den Sendern dauerte dieses Jahr nur ca. 30 Minuten. 2,2 km Waldstrecke mussten die Kinder
hierbei zurücklegen. Diese Rekordzeit verdankten die Kinder den erfahrenen Jägern, die die vergangenen
Jahre bereits an der Funk-Fuchsjagd teilgenommen haben.

Danach ging es zurück zum Ausgangspunkt, wo die Kinder Teilnehmerurkunden und kleine Geschenke
erhielten. Diese etwas andere „Fuchsjagd“ werden die Kinder wohl nicht so schnell vergessen.

Text: Wolfgang Leopold, DG2MEL, Stv. OVV, Ö-Arbeit  C16 / Hans Mörtl, DL3MBP, Peilreferent C16
Bilder: Wolfgang Leopold, DG2MEL, Stv. OVV, Ö-Arbeit  C16