DB0TRS: 439,125 MHz
DG2MEL@Charly16.de

Informationen zum Ausbildungsfunkbetrieb

Die Möglichkeit zum Ausbildungsbetrieb (Kinder, Jugendliche und Erwachsene) erhalten sie bei uns im OV
bei: Wolfgang - DG2MEL (mit DN2MEL), Rudi - DL5MEV mit DN1MEV und Manfred - DJ1MD (mit DN3ED)

Hauptzweck des Ausbildungsfunkbetriebes:

Die Amateurfunkbetriebstechnik lässt sich nicht gut aus dem Lehrbuch erlernen, sondern besser in
praktischer Unterweisung durch einen Ausbilder, der die ersten Schritte des Auszubildenden hilfreich
begleitet. In erster Linie dient der Ausbildungsfunkverkehr der Vermittlung einer sauberen Betriebstechnik.
Er ist gleichzeitig Grundstein der praktischen Vorbereitung für das Ablegen der fachlichen
Prüfung zum Erwerb einer Amateurfunkgenehmigung.

Das Ausbilderrufzeichen:

Zum Amateurfunkdienst zugelassene Funkamateure der Klassen A und E können bei der für ihre
Umgebung zuständigen Außenstelle der Bundesnetzagentur (BNetzA) ein ihrer Klasse entsprechendes
Ausbildungsrufzeichen beantragen. Mit diesem sind Sie berechtigt im Rahmen Ihrer Zuteilung
Newcomer bzw. Amateurfunkinteressierte praktisch auszubilden. Die Zuteilung des Ausbildungsrufzeichens
kostet € 70 und wird seit dem In-Kraft-Treten der Amateurfunkverordnung (AFuV) am 19. Februar 2005
unbefristet zugeteilt. Für die Ausbildungsrufzeichen der Genehmigungsklasse A ist der
Rufzeichenblock DN1AA - DN6ZZZ vorgesehen und für die Genehmigungsklasse E der Block DN7AA -
DN8ZZZ.

Inhalte der praktischen Ausbildung:

Im Vordergrund steht dabei die Betriebstechnik: 

  • Gestaltung eines Anrufs.
  • Abwicklung eines QSO´s.
  • Kenntnis der Bandpläne und der Anforderungen der verschiedenen Betriebsarten.
  • Verhalten bei der Benutzung von Repeatern und Digipeatern.
  • Einstellung des Gerätes und Kontrolle der Aussendungen z. B. bei FM (Hub), SSB (Übersteuerung) und Packet Radio (Parametereinstellungen).
  • Einhalten der zulässigen Senderleistungen unter Berücksichtigung der EMVU-Vorgaben.
  • Richtige Anpassung der Antenne bei Verwendung von Antennentunern oder abstimmbaren Pi-Filtern usw.
  • Praktische Kenntnisse der Ausbreitungsbedingungen in Abhängigkeit von Frequenz, Tagesund Jahreszeit und den Wetterbedingungen


Auszug aus der Amateurfunkverordnung vom 15. Februar 2005

§ 12 Ausbildungsfunkbetrieb:

(1) Der Ausbildungsfunkbetrieb dient der praktischen Vorbereitung auf das Ablegen der fachlichen Prüfung
zum Erwerb eines Amateurfunkzeugnisses. Zur Durchführung des Ausbildungsfunkbetriebs sind zum
Amateurfunkdienst zugelassene Funkamateure nach vorheriger Zuteilung eines Ausbildungsrufzeichens
gemäß § 3 Abs. 3 Nr. 2 des Amateurfunkgesetzes berechtigt. Das Ausbildungsrufzeichen wird auf Antrag
zugeteilt. Mit der Zuteilung wird der Berechtigungsumfang für den Ausbildungsfunkbetrieb festgelegt.

(2) Im Rahmen des Ausbildungsfunkbetriebs ist Personen, die nicht Inhaber eines entsprechenden
Amateurfunkzeugnisses sind, die Teilnahme am Amateurfunkdienst unter unmittelbarer Anleitung und
Aufsicht des Inhabers des Ausbildungsrufzeichens gestattet.

(3) Während des Ausbildungsfunkbetriebs ist von den Auszubildenden das zugeteilte Ausbildungsrufzeichen
zu benutzen.

(4) Beim Ausbildungsfunkbetrieb sind von dem Auszubildenden Angaben über den Funkbetrieb schriftlich
festzuhalten und vom Ausbilder zu bestätigen. Dieser hat die Aufzeichnungen mindestens ein Jahr
aufzubewahren.