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Was ist eigendlich Amateurfunk?

Der Funkamateure:

Laut Wikipedia stammt das Wort "Amateur" aus dem Französischen und bezeichnet eine Person, die eine
Tätigkeit aus Liebhaberei ausübt, ohne Geld für seine Leistung zu erhalten. Nur darin unterscheidet sich der
Amateur vom Profi. Der Begriff sagt wenig über die Sachkenntnis von Amateuren aus, die durchaus
professionelles Niveau haben kann.

Funkamateure gibt es in allen Ländern, in denen der Amateurfunk durch die Behörden gestattet ist.
Funkamateure haben bei diesen Behörden Fachprüfungen abgelegt und damit ihr Wissen über den korrekten
Aufbau und Betrieb von Amateurfunkstellen nachgewiesen. Ein Funkamateur zeichnet sich durch sein
weltweit eindeutiges Rufzeichen aus, welches ihm durch die regulierende Behörde zugewiesen wird. In
Deutschland ist das die Bundesnetzagentur.

Amateurfunk ist der Weg um: 

  • sich auf eine Ausbildung im Elektrohandwerk vorzubereiten. Viele Funkamateure haben durch
    dieses Hobby ihren Weg zum Beruf gefunden und sind heute Meister oder Ingenieure,
  • das Interesse an der Technik zu wecken, 
  • die Kenntnisse über technische Zusammenhänge zu entwickeln und damit mehr junge Menschen
    zu einer Ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Ausbildung zu führen,
  • Menschen mit Behinderung zu integrieren,
  • soziale Kompetenz zu entwickeln,
  • Persönlichkeitsentwicklung durch Leistungsorientierung sowie Freude durch Erfolge im
    funksportlichen Vergleich im Rahmen von Amateurfunkwettbewerben zu fördern,
  • zur weltweiten Völkerverständigung beizutragen und die Integration ausländischer Mitbürger zu
    fördern,
  • die Gesellschaft beim Katastrophenschutz zu unterstützen. 

DARC - Imagefilm 2013 (Quelle: Facebook):

Der Amateurfunkdienst umschreibt heute eine soziale Gruppe von rund 70.000 engagierten Deutschen,
die sich mit der Funktechnik befassen.

Der Deutsche Amateur-Radio-Club (DARC) e. V. ist als Vereinigung der Funkamateure in Deutschland in
erster  Linie Ansprechpartner und Interessenvertreter für seine rund 40.000 Mitglieder. Er ist der viertgrößte
Amateurfunkverband der Welt. 

Funkamateur kann nur werden, der eine Ausbildung absolviert und sein qualifiziertes  Wissen in einer
staatlichen Prüfung nachweist. Äußeres Zeichen der Qualifikation ist eine persönliche Funkgenehmigung
und ein, nur einmal auf der Welt, vorhandenes Funkrufzeichen. Der Amateurfunkdienst unterscheidet sich
durch die personenbezogene Amateurfunkgenehmigung und seinem Betätigungsfeld wesentlich von
anderen Funkdiensten. Funkamateure betreiben Sprechfunk, Funkfernschreiben, Datenfunk (Packet Radio),
Satellitenfunk, Funk über Reflexionen am Mond, Kometen und am Nordlicht, Relaisstellenfunk, Faximile,
Fernsehen und praktisch noch als einziger Funkdienst die Morsetelegrafie.

Der Amateurfunkdienst ist mit dem CB-Funk nicht  vergleichbar, bei dem nur typengeprüfte Geräte
zugelassen sind, die nicht verändert werden dürfen, während Funkamateure als Inhaber einer persönlichen
Genehmigung ihre Geräte selbst entwickeln und konstruieren dürfen.

Quelle: DARC